GRÜNE fordern Mobilitätskonzept für den Kreis

Ob Stau durch die Umweltspuren in Düsseldorf, die schlechte Anbindung von S-Bahnlinien oder gleich komplette Zugausfälle – für Fahrten innerhalb des Kreises Mettmann oder in die angrenzenden Städte ist oftmals viel Geduld nötig. Deshalb sehen die GRÜNEN im Kreistag Mettmann dringend Handlungsbedarf und fordern im kommenden Kreisausschuss ein Mobilitätskonzept für den ganzen Kreis Mettmann. Grundlage des Konzeptes soll nach eine Bestandsanalyse und der Identifizierung von Schwachstellen konkrete Lösungsansätze und Maßnahmen sein, um klimafreundliche Mobilitätsangebote zu schaffen und Fahrten ohne Auto attraktiver zu machen. „Jede Stadt schaut momentan nur auf ihren Verkehr. Das ist aber viel zu kurz gedacht, denn Pendler stoppen nicht an Stadtgrenzen,“ begründen die beiden Fraktionsvorsitzenden Bernhard Ibold und Martina Köser-Flashar den Vorstoß der GRÜNEN. „Wir wollen, dass untersucht wird, ob ausreichend Park-and Ride-Stationen und sichere Fahrradabstellanlagen an allen Bahnhöfen vorhanden sind oder ob neue Schnellbuslinien zu den Hauptverkehrszeiten für die Pendler*innen attraktive, zuverlässige Alternativen auf dem täglichen Weg zur Arbeit sein könnten.“ Die Planung von konkreten Verkehrsprojekten soll dann ein Mobilitätsbauftragter mit den Städten entwickeln. Diese Stelle soll auf Antrag der GRÜNEN ebenfalls im nächsten Jahr beim Kreis eingerichtet werden.

Die Initiative ist Teil der bündnisgrünen Antragsoffensive mit über 20 Beiträgen zum Kreisdoppelhaushalt 2020/2021, der bis Mitte Dezember in den Kreisfachausschüssen und im Kreistag  beraten wird.

 

 

 

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