GRÜNE: Beschäftigung fördern und Umweltschutz ausbauen

Die erweiterten Förderperspektiven des Teilhabechancengesetzes will die GRÜNE Fraktion im Kreistag zur Qualifizierung von langzeitarbeitslosen Menschen einsetzen und gleichzeitig den Umwelt- und Klimaschutz unterstützen. 

Bernhard Ibold und Martina Köster-Flashar, die beiden GRÜNEN Fraktionsvorsitzenden, berschreiben die aus dem Klimaschutzbudget des Kreises finanzierbare Idee: “Die Verbindung der beiden Ziele konkretisiert sich in drei Projektvorschlägen: Das Projekt ‘Umweltbildung’ kann ökologische Pflegemaßnahmen zur Aufwertung der Naturnaherfahrung rund um die vier Einrichtungen der Umweltbildung im Kreis unterstützen. Die ‘Umweltkümmerer’ können als mobile Einsatzpflege von Natur- und Landschaftsräumen im Kreis an der Behebung von Umweltschäden mitwirken. Hier ist auch die Anbindung einer ‚Umwelt-Hotline‘ denkbar, die von Bürgerinnen und Bürgern im Kreis bei Natur- und Umweltschäden informiert wird und zur Behebung schnell vor Ort ist. Schließlich schlagen wir eine ‘Mobile Radwegepflege’ an Kreisstraßen vor, um deren Nutzung für Radfahrende spürbar zu verbessern. Alle Einsatzbereiche werden durch eine fachanleitende und pädagogische Unterstützung begleitet, um den Abbau individueller Probleme bis hin zur Einleitung von dauerhaften Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu gewährleisten.”

Die Initiative ist Teil der bündnisgrünen Antragsoffensive mit über 20 Beiträgen zum Kreisdoppelhaushalt 2020/2021, der bis Mitte Dezember in den Kreisfachausschüssen und im Kreistag beraten wird.

 

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