GRÜNE erreichen bessere Finanzierung der Schuldnerberatung

Vor gut einem Jahr hat die GRÜNE Fraktion im Kreistag Mettmann den Antrag eingebracht, mehr Geld für die Schuldnerberatungsstellen im Kreis bereitzustellen. Dabei sollte der bisherige Finanzierungsschlüssel von 2/3 Kreis und 1/3 Kommune unangetastet bleiben. Entsprechende Verhandlungen mit den kreisangehörigen Städten folgten.

„Wir freuen uns, dass mit den diesjährigen Haushaltsberatungen nun eine bessere finanzielle Ausstattung der Schuldnerberatungsstellen im Kreis Mettmann gewährleistet ist. Bei der Kreisverwaltung und den Städten bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit“, so Kreistagsmitglied und Sozialpolitische Sprecherin Ina Besche-Krastl.

Die wichtige Arbeit der Schuldnerberatung war in den letzten Jahren geprägt von langen Wartezeiten für die Klienten und hohen Fallzahlen der Beratungseinrichtungen. In diesem Arbeitsbereich ist häufig schnelles Handeln erforderlich, um die Schuldenspirale effektiv zu durchbrechen. Vorsichtige Schätzungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands gehen davon aus, dass jeder investierte Euro in die Schuldnerberatung der öffentlichen Hand zwei Euro einspart.

 

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