Grüne entsetzt über Pipeline-Urteil

Die GRÜNEN im Kreis Mettmann haben mit großem Bedauern das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zur geplanten CO-Pipeline zur Kenntnis genommen. „Dies ist ein Beispiel für wirtschaftliche Interessen, bei denen die Bedürfnisse und Sorgen der Bürger ignoriert werden“, sagt die GRÜNE Landratskandidatin Martina-Köster Flashar nach Verkündigung des Urteils in Münster. „Für die Menschen vor Ort  bedeutet eine solche Leitung mit dem hochgiftigen Gas nur ein unnötig hohes Risiko für ihre Gesundheit.“
Heute entschied das Gericht in Münster darüber, dass die von der Covestro/Bayer AG geplante Kohlenmonoxid-Leitung betrieben werden darf. Bürgerinitiativen sowie die GRÜNEN hatten sich vorab vehement dagegen ausgesprochen. Viele Ortschaften hatten sich politisch geschlossen gegen die CO-Pipeline gestellt.
Bereits zuvor kritisierten die GRÜNEN im Kreis und in den Ortschaften die Pläne massiv. Bei der momentanen Planung sei bei Gasaustritt allein in der dicht besiedelten Region entlang der Pipeline mit hunderten Toten und Schwerverletzten zu rechnen. In diesem Falle stehen selbst die Feuerwehren des Kreises Mettmann ohnmächtig und hilflos der Katastrophe gegenüber.

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