GRÜNE: Neue Teilhabe- und Integrationschancen im Kreis nutzen

2 neue Sozialförderungen bringen Ina Besche-Krastl und Sandra Ernst, die beiden GRÜNEN Vertreterinnen im Kreissozialausschuss, in die kommende Sitzung am 25.02.2019 ein.

Da der Bundestag im Dezember erweiterte Teilhabechancen für langzeitarbeitslose Menschen beschlossen hat, erfragen die GRÜNEN jetzt den Stand der Umsetzung im Kreisgebiet. Im Vordergrund stehen dabei Planungen der Kreis- und Stadtverwaltungen zur Schaffung neuer Einsatzmöglichkeiten, Informationen des Jobcenters ME-aktiv an die Betroffenen und Einbindungen der Unternehmen im Kreis.

Zudem weisen die GRÜNEN auf die Verwendung der Integrationspauschale des Bundes hin. Hier hatten Kreis und Städte im vergangenen Jahr ausdrücklich begrüßt, dass die Integrationspauschale 2019 vom Land ungekürzt an die Kommunen weitergegeben wird. Daher liegt nun die Frage nach dem Stand der Umsetzung nahe, um die Integration geflüchteter Menschen in den kreisangehörigen Städten zusätzlich zu unterstützen.

“Das Teilhabechancengesetz eröffnet langzeitarbeitslosen Menschen neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Mettmann mit einer zusätzlichen Absicherung durch individuelles Coaching und Finanzierung von Fachqualifizierungen. Zudem erhalten Arbeitgeber eine in Dauer und Höhe deutlich ausgeweitete Kostenförderung. Gleichzeitig motiviert die Integrationspauschale zu weiteren Projekte zur Unterstützung geflüchteter Menschen im Kreis”, sagt Bernhard Ibold, GRÜNEN Fraktionsvorsitzender im Kreistag und unterstreicht “Mit unseren beiden Initiativen tragen wir dazu bei, dass betroffene Menschen im Kreis Mettmann möglichst schnell von den neuen Fördermöglichkeiten profitieren.”

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