Grüne im Kreis: Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans wird kritisch begleitet

Bereits Mitte März wurde der neue Bundesverkehrswegeplan aus dem Verkehrsministerium von Dobrindt vorgestellt. „Grundsätzlich ist die gesamte Planung leider zu wenig zukunftsgerichtet. Die notwendige VerGRU_134kehrswende rückt so in weite Ferne, weil innerhalb dieses Plans der Schienenverkehr viel zu stark vernachlässigt wird“, so Ina Krastl, Mitglied des Kreistages.

Auch der Kreis Mettmann ist von der Planung des Bundesverkehrsministeriums betroffen. Beabsichtigt ist sowohl das Autobahnkreuz Hilden auszubauen, als auch eine Erweiterung der Autobahn A46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal. Diese Verkehrsentlastung begrüßt die Grüne Kreistagsfraktion ausdrücklich, die auch den Anwohnern der näheren Umgebung zu Gute kommt. Die ständigen Staus an diesen beiden Stellen kosten nicht nur Zeit und Nerven, sie belasten auch das Klima.

„Allerdings fordern wir, dass im Planfeststellungsverfahren ein großes Augenmerk darauf gelegt wird, dass die Menschen im Kreis Mettmann zukünftig nicht durch zunehmende Umweltbelastungen beeinträchtigt werden. Allein der Ausbau des Autobahnkreuzes auf der A3 in Hilden führt zu einer höheren Mehrbelastung durch Lärm. Die Grünen im Kreis wünschen sich dort, dass bei der konkreten Planung Maßnahmen wie ein Tempolimit, Flüsterasphalt und umfassende Lärmschutzwände eingeplant werden“, so Bernhard Ibold, Fraktionssprecher der Grünen im Kreistag.

 

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