Mehr Frauen, Stimmen und Themen

Die neue Kreistagsfraktion der GRÜNEN besteht wegen der guten Wahlergebnisse nun aus 19 Mitgliedern. Nach dem zweitstärksten Wahlergebnis bilden die GRÜNEN nun die zweitgrößte Fraktion im Kreistag. Besonders auffällig dabei ist, dass mehr Frauen als Männer für die Umweltpartei im Kreistag sitzen werden.

Insgesamt liegt der Frauenanteil lediglich bei 36 Prozent, wobei die GRÜNEN den Durchschnitt hochgetrieben haben dürften. Zum Vergleich: Die Grüne Kreistagsfraktion besteht bei 19 zukünftigen Kreistagsmitgliedern mit rund 58 Prozent aus Frauen, das sind elf Mandatsträgerinnen.

„Damit gehen wir mit gutem Beispiel voran“, sagt auch Sandra Ernst, GRÜNE Mandatsträgerin und Vorstandsmitglied. Sie hofft, dass andere Parteien folgen werden. Denn dort sehe es nicht so gut aus: Die CDU habe nur neun Frauen bei 33 Mandaten, AFD und FDP hätten bei fünf Sitzen keine einzige Frau.

Nun müssen sich die GRÜNE Kreistags-Mitglieder erst einmal zusammenfinden und sich als Fraktion konstituieren, um gestärkt in den Kreistag zu ziehen. Am 2. November treten dann die elf Frauen und acht Männer aus dem Kreis Mettmann ihre Mandate im Kreistag an.

Das sind die 19 neuen Fraktionsmitglieder auf dem Foto (v.r.n.l.): Martina Köster-Flashar (Hilden), Bernhard Ibold (Langenfeld), Sandra Ernst (Erkrath), Andreas Kanschat (Velbert), Ina Besche-Krastl (Mettmann), Norbert Stapper (Monheim), Schabestan Gafori (Erkrath), Tina Guenther (Wülfrath), Elizabeth Yeboah (Ratingen), Tabea Haberpursch (Haan), Dirk Kapell (Langenfeld), Siedi Serag (Langenfeld), Dirk Niemeyer (Langenfeld), Nora Herrguth-Mertens (Velbert), Hartmut Toska (Hilden), Jörn-Eric Morgenroth (Ratingen), Annerose Rohde (Erkrath). Nicht anwesend: Nils Lessing (Mettmann), Anna Maike Reimann (Hilden).

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