GRÜNE: Politische Mitsprache von Kindern und Jugendlichen ausbauen

„Die Fridays For Future Bewegung hat gezeigt, welch großes Interesse junge Menschen an aktuellen Themen haben und wie groß die Bereitschaft ist, sich auch aktiv einzubringen“, stellt Sandra Ernst, Sachkundige Bürgerin der GRÜNEN Kreistagsfraktion fest. Deshalb beantragt ihre Fraktion in der Sitzung des Kreisausschusses am 24.06.2019 die Verwaltung mit der konzeptionellen Erarbeitung eines kreisweiten Kinder- und Jugendgremiums zu beauftragen. Handlungsleitend ist hierbei die Idee, demokratische Bildung weiter zu stärken und zu verzahnen. Viele der kreisangehörigen Städte verfügen über ein Kinderparlament, einen Jugendrat oder ähnliche politische Gremien, in denen Kinder und Jugendliche ihre politischen Themen diskutieren und an Politik und Verwaltung weitertragen können. Selbst auf  Landesebene existiert ein entsprechendes Gremium, der Kinder- und Jugendrat NRW. Daher sollte auch auf der Kreisebene eine entsprechende Struktur geschaffen werden, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, sich politisch zu engagieren und ihre Interessen zu vertreten. Notwendig hierzu wird auch sein, abzuklären, in wieweit eine Vernetzung mit den kommunalen Kinder- und Jugendgremien möglich sein kann und gewünscht wird sowie die Klärung, welcher Kosten- und Arbeitsaufwand bei der Kreisverwaltung für die Betreuung eines solchen Gremiums erforderlich sein wird.

hier geht es zu unserem Antrag: Antrag Einrichtung Kinder- und Jugendrat

 

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