Martina Köster-Flashar bei der Wahlversammlung zur Landrats-Kandidatur.

Martina Köster-Flashar redet zur Wahlversammlung

GRÜNE wählen Landratskandidatin

Martina Köster-Flashar bei der Wahlversammlung zur Landrats-Kandidatur.

Martina Köster-Flashar redet zur Wahlversammlung.

Am Donnerstagabend haben mit großer Mehrheit die Mitglieder der GRÜNEN im Kreis Mettmann Martina Köster-Flashar zur Landratskandidatin gewählt. Die 57-Jährige tritt damit zum zweiten Mal gegen den jetzigen Landrat Thomas Hendele an. Die GRÜNEN im Kreis gehen selbstbewusst in den Wahlkampf. „Als zweitstärkste Kraft im Europawahlkampf stellen die GRÜNEN damit eine ernsthafte Alternative zu derzeitigen Mehrheitsverhältnissen im Kreistag dar“, heißt es von Seiten der Partei.

Mit zwei Zitaten begann Martina-Köster-Flashar am Donnerstagabend im Bürgerhaus Hochdahl ihre Rede: „Uns geht´s ums Ganze“ und „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“. Das seien zwei Zitate, die die GRÜNEN seit jeher prägen würden und die Partei ausmache, im Gegensatz zu anderen Parteien. Nicht nur Soziales, sondern auch Umwelt und Nachhaltigkeit seien zentrale Themen der GRÜNEN. Andere Parteien hingegen seien erst seit kurzem auf dem Nachhaltigkeitszug aufgesprungen. Landrat Thomas Hendele habe im Kreistag zuvor deutlich gemacht, dass er in den weitreichenden Forderungen der Fridays For Future eine Bedrohung sehe für den Zusammenhalt der Gesellschaft, sagt die 57-Jährige. „Wer solche Äußerungen tätigt, der zeigt ganz deutlich, dass er den Zahn der Zeit verkennt“, so Martina Köster-Flashar.

Martina Köster-Flashar will dem „Stillstand“ der jetzigen politischen Führung entgegentreten. Denn viele frustriere die Situation: Es gebe viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum und es herrschten nicht überall die gleichen Lebensverhältnisse. „Tragisch ist unser ÖPNV-System“, sagt die 57-Jährige, „da müssen wir endlich mehr tun“.  

Martina Köster-Flashar wohnt in Mettmann, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Nach ihrem Studium der Geschichte waren es die Elternarbeit und die Einsicht in die Ungerechtigkeiten des Bildungssystem, die sie schließlich 2005 bei den GRÜNEN eintreten ließen. Bereits seit zwei Wahlperioden ist Martina Köster-Flashar im Kreistag vertreten. 

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